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Zuchtbericht Kanarengirlitz

Der Kanarengirlitz(Serinus canaria) 1,0 0,1Beschreibung: Groesse 12,5 cm. Olivegelber Rumpf, Rücken und Flanken dunkel gestrichelt, gelbes Gesicht, dunkel- oder graubrauner Schwanz. Weibchen sind nicht so intensiv gefärbt. Die Gesichtsmaske ist nicht so intensiv gelb ausgeprägt. Rücken mehr bräunlich grün. Brust gräulich angehaucht. Herkunft und Lebensweise: Nord-Atlantische Inseln (Kanarische Inseln). Lebt in Kulturlandschaften, Gärten und Parks. Ebenso in offenen Waldlandschaften sowie in Pinienwälder der Inseln. Von Meereshöhe bis in 1.700 m anzutreffen. Gelege: 3 bis 5 Eier.Brut und Nestlingsdauer: Brutdauer ca. 14 Tage. Nestlingsdauer ca. 28 Tage.Fütterung: Hänfling/Girlitz von Blattner. Ich versuchte es auch mit einem guten Zeisigfutter wie z.B. Blattner Ia. Meiner Meinung nach benötigen die Kanarengirlitze jedoch auch mehlhaltige Sämereien wie Glanz und Hirse. Zur Zuchtvorbereitung gebe ich ein Keimfutter für Rübsengirlitze. Dieses vermenge ich mit einem von mir gemischten Eifutter. Bestandteile dieser Mischung sind ein handelsübliches Eifutter vermengt mit kleingehäxeltem Insektenfutter. Zusätzlich gebe ich täglich einige Blätter Chicoree. Als Hauptaufzuchtsfutter hat sich auch bei meinen Kanarengirlitzen die eingefrorene Silberhirse entwickelt.Haltung und Zucht: Ich züchte meine Kanaren in Boxen von 130cm x 70cm x 70cm. In den letzten Jahren versuchte ich meine Kanarengirlitze im Winter im Zuchtraum zu züchten. Nachdem meine meisten Girlitze zu dieser Zeit in Brutstimmung kommen, dachte ich, dass ich das der Bequemlichkeit halber, auch gleich mit meinen „Kanaren“ versuche. Leider hatte ich damit in den letzten 2 Jahren wenig Erfolg. Ich entschloss mich deshalb, meine „Kanaren“ im Winter in der Freivoliere zu belassen und sie erst im Frühjahr nach der Zuchtsaison der restlichen Girlitze in die Vogelstube zu nehmen. Und damit hatte ich auch wieder Erfolg. Die Vögel kamen rechtzeitig im April/Mai in die genannten Boxen. In der Freivoliere hatte ich sie vorher mit Farbringen gekennzeichnet. Somit konnte ich die gefundenen Paar identifizieren. Als Nistgelegenheit dienten einfache Drahtkörbchen. In diese wurden Kokoseinlagen eingebracht. Zusätzlich lege ich darauf immer noch eine Filzeinlage.Diese wird immer richtig in Form gebracht und die Nestmulde damit geformt. Manchmal wird in diese Mulde noch Kokosfaser eingebracht. Zusätzlich wird noch diverses Nistmaterial gereicht. Z.B. Sisal/Scharpiemischung etc. Schlussbemerkung: Als Zuchtvogel ist der Kanarengirlitz recht zuverlässig. Man muss aber beachten, auch der Urvater unserer Kanarien ist ein Girlitz. Dies bedeutet, auch hier kann es unter Brutpaaren zu Streitigkeiten kommen, weil der Hahn zu aggressiv wird. Wie bei allen Girlitzen ist auch hier ständiges Beobachten der Brutpaare nötig. Und wenn der Hahn anstatt auf dem Nest die Henne zu füttern am Nistmaterial herumspielt, dann muss er in den meisten Fällen schnell getrennt werden. Ansonsten kann es passieren, dass er das Weibchen zu sehr oder zu schnell wieder animiert und diese den Nachwuchs nicht bis zu Selbständigwerden weiterfüttert. Abschließend sei noch bemerkt, dass wir darauf achten müssen, den Kanarengirlitz rein zu züchten. Bitte erliegt nicht der Versuchung, grüne Farbkanarien einzukreuzen. Nur rein Zuchtstämme können auch diese interessante Art in unseren Züchterstuben erhalten.Literatur: Finches & Sparrows von Peter Clement Zeisige und Kardinäle von Horst Bielfeld



DieGirlitze.de by Roland Gasteiger